Häkelkette

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Samstag, 11. November 2017

Buchvorstellung: "Zitronenschwestern" von Valentina Cebeni


Diese Woche habe ich ein Buch gelesen, bei dem mich vor allem das Titelbild angesprochen hat. Das war für mich Sonne, Urlaub, Italien pur. Nun war es draußen grau, genau der richtige Zeitpunkt für dieses Buch. Und hier kommt der Klappentext:

Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück.

Elettra ist verzweifelt: Ihre Mutter liegt im Koma, die Kosten für die Behandlung fressen ihre letzen Geldreserven auf, die Bäckerei an der nie ihre Liebe hing steht kurz vor der Pleite. Elettra ist mit ihrem Leben vollkommen unzufrieden. Einen Vater hat sie nie gekannt, über ihn hat sich ihre Mutter stets ausgeschwiegen. Für das von ihr gewünschte Journalistik-Studium fehlte es am Geld und die Backleidenschaft ihrer Mutter scheint sich auf sie nicht übertragen zu haben. Elettra braucht eine Auszeit. Sie weiß, dass ihre Mutter eine glühende Anhängerin der Heiligen Elisabeth war und ihr zu Ehren zu Hause auch einen kleinen Altar aufgebaut hat. Zufällig findet sie in den Sachen ihrer Mutter ein Reiseticket zu einer kleinen Insel auf der es ein altes Kloster gibt, das eine Figur der Heiligen beheimatet. Sich macht sich auf die Reise zur Insel. Am Kloster angekommen steht sie vor der Figur der Heiligen und sofort hat sie den Duft von Anisbrötchen in der Nase. Elettra möchte herausfinden welche Verbindung ihre Mutter zum Kloster hatte. Sie lernt Lea, die jetzige Besitzerin des alten Klosters kennen. Diese bietet ihr an, bei ihnen zu wohnen, ihre Fragen aber blockt sie ab. Elettra lässt aber nicht locker und so nach und nach kommt sie der Vergangenheit ihrer Mutter auf die Spur.

Ich muss zugeben, von diesem Buch hatte ich mir viel mehr erwartet. Die Handlung des Buches ist leider nichts neues. Eine Frau macht sich aufgrund eines Fundes auf den Weg in die Vergangenheit. Der Erzählstil ist leider sehr langatmig mit vielen Wiederholungen. Elettra  findet wie nicht anders erwartet ihre große Liebe und sie entdeckt auch ihre Leidenschaft fürs Backen... Zum Glück sind im Buch viele Rezepte enthalten, die wirklich Lust zum Ausprobieren machen.


1 Kommentar:

  1. Hi,

    ich habs auch gelesen und wollte unbedingt einmal die Anisbrötchen backen.... gut, dass Du mich erinnerst ;-)

    VG, Steffi

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