Häkelkette

Häkelkette

Donnerstag, 25. Mai 2017

An apple a day...


Auf dieser kleinen Porzellanschale hat sich im letzen Kurs noch ein Schmetterling nieder gelassen. Im Original wirken die Farben der Apfelschale allerdings deutlich intensiver.

Das ist mein heutiger Beitrag zu RUMS ( http://rundumsweib.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.

Dienstag, 23. Mai 2017

Tuch "Belle de Crécy"


In letzter Zeit hatte ich mehrere Teile gleichzeitig auf den Nadeln, so dass ich euch nichts Fertiges zeigen konnte. Und diese Teile nerven mich auch gerade ganz schön. Da klappt nichts so richtig, ich hab also auch viel geribbelt....... Da kam kurz vor unserem Urlaub eine Werbung von Ice Yarns für die neuen Cakes. Die lachten mich gleich so an, dass ich kurzerhand bestellt habe. Und wie immer wurde die Wolle von Ice Yarns sehr schnell geliefert, so dass einem neuen Urlaubsgestrick nichts im Wege stand.

Gerade auch zur rechten Zeit war die neue "The Knitter" Ausgabe 30/2017 in meinem Briefkasten und das Tuch "Belle de Crécy" hat mir gleich gefallen. Für das Tuch waren 200 g Wolle mit einer LL von 368 m/100 g angegeben. Meine Cake hat eine LL von 400m/100g. Allerdings habe ich mich für eine deutlich kleinere Nadelstärke entschieden.



Ich hab den ersten meiner beiden Cakes hervorgeholt, dazu Nadelstärke 3,5 und losgelegt.
 Im Urlaub hab ich dann abends immer ein paar Reihen gestrickt und weil sich sehr schnell abzeichnete, dass das Tuch doch viel kleiner werden würde habe ich den unteren Teil um ein paar Reihen verlängert. Die letzten Reihen habe ich dann zuhause gestrickt. Dieses Teil ging einfach super voran. Und in seiner fertigen Größe ist nun ein wunderbarer kleiner Halsschmeichler entstanden, der in der Übergangszeit sicher oft Verwendung finden wird.


Und hier noch mal etwas zum Material: Es handelt sich um die Cake Cotton fine Glitz, 200 g /800 m LL, 48 % Cotton, 48 % Polyacryl, 4 % Metallic Lurex. ( https://www.yarn-paradise.com/cakes-cotton-fine-glitz ) Das Material fühlt sich toll an und verstrickt sich auch sehr schön gleichmäßig. Die Farbübergänge sind sehr fein, ich denke das kann man oben auch gut erkennen. Der Lurexfaden ist ein bisschen widerspenstig, er wirft oft Schlaufen, die sich nur schwer im Gestrick verwurschteln lassen. Das fertige Gestrick glitzert zwar wunderbar, aber künftig würde ich auf die Lurexbeimischung lieber verzichten.



Mir war schon klar, dass ich bei etwas höhere LL und kleineren Nadeln einen geringeren Verbrauch haben würde. Dass mir aber letztendlich so viel Wolle vom Knäuel übrig bleiben würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Mir hätte es schon gut gefallen, wenn auch der schöne Übergang von türkis zu grün noch im Tuch gewesen wäre.

Die Knäuel kamen ja im Doppelpack. Für den zweiten werde ich mir auf jeden Fall ein Modell suchen bei dem ich die ganze Wolle verbrauchen kann und die damit die ganze Farbpracht zum Vorschein kommt.

Und damit beteilige ich mich heute am Creadienstag ( http://www.creadienstag.de/ ), bei Handmade on Tuesday ( http://handmadeontuesday.blogspot.de/ ) und bei den DienstagsDingen ( http://dienstagsdinge.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.

Samstag, 20. Mai 2017

Buchvorstellung: " Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen" von Jeff Cohen


Wie üblich beginne ich auch diese Buchvorstellung mit dem Klappentext:

Samuel Hoenig ist ein ungewöhnlicher Mann, und er hat einen ungewöhnlichen Job: Er beantwortet Fragen jeglicher Art. Seine spezielle Persönlichkeit hilft ihm dabei, nahezu jede Antwort zu finden. Doch die Frage eines neuen Kunden entpuppt sich als besonders knifflig: »Wo ist der Kopf von Mrs. Masters-Powell?« Samuels Ehrgeiz ist geweckt. Gemeinsam mit seiner neuen Assistentin Ms. Washburn macht er sich auf die Suche. Als dann auch noch ein Mord geschieht, befindet sich Samuel plötzlich inmitten einer verzwickten Verschwörung …

Krimis lese ich immer wieder gerne, aber ganz oft habe ich dabei so ein Deja-vu-Gefühl, Inhalt und Story kommen einem mehr als bekannt vor. Das Titelbild und der Klappentext dieses Krimis  haben mich sofort neugierig gemacht.

Samuel Hoenig führt ein Ladengeschäft und verspricht Fragen jeglicher Art zu beantworten. Eines Tages betritt Ms. Washburn seinen Laden und zwischen den beiden entsteht sofort ein persönlicher Draht. Noch bevor Ms. Washburn ihre Frage stellen kann kommt jedoch schon der nächste Kunde in den Laden: Dr. Ackerman. Aus seinem Kryonik Institut ist der Kopf einer Leiche verschwunden! Da Dr. Ackerman um den guten Ruf seines Instituts fürchtet möchte er keine Polizei einschalten und wendet sich mit der Frage deshalb an Samuel. Kurzerhand erklärt dieser Ms. Washburn zu seiner persönlichen Assistentin und gemeinsam machen sie sich auf den Weg ins Institut um die Sachlage zu prüfen. Im Institut möchte er als erstes den Aufbewahrungsort sehen, von dem der Kopf verschwunden ist. Doch die Tür lässt sich kaum öffnen. Als es Samuel gelingt findet er dahinter eine weitere Leiche und Ermittlungen nehmen ihren Lauf....... Natürlich kann es nun nicht mehr vermieden werden, die Polizei einzuschalten und schnell wird klar, dass der Ermittler keine Erfahrung hat und sich voll auf Samuel verlässt.....

Schon auf der ersten Seite des Buches ist klar, dass Samuel Hoenig das Asperger Sydrom hat. (Allerdings weckte bereits die Inhaltsangabe und das Titelbild bei mir eine Assoziation zu den Rosie-Büchern, die ja mit dieser Thematik arbeiten).  Da der Autor auch schon Sachbücher zum Thema veröffentlicht hat gehe ich davon aus, dass seine Beschreibungen sehr realistisch sind und das Buch soll wohl auch ein Stück Aufklärungsarbeit für das Leben der Betroffenen sein. Mir wurde aber beim Lesen doch immer unwohler. Mir macht es ein schlechtes Gewissen, hier über ein Krankheitsbild zu schmunzeln und das Syndrom als witzige Variante einer Persönlichkeitsstruktur zu sehen.

Und auch der Krimi bewegt sich nur mühsam voran. Nachdem dann auch Samuel und Ms. Washburn noch selbst in Gefahr geraten kann die Frage beantwortet werden. Und ganz zum Schluß sorgt dann auch die Beantwortung von Ms. Washburns Frage noch für Komik.

Ich habe das Buch also zu Ende gelesen. Es ging ein bisschen schleppend voran und von einem unguten Gefühl begleitet. Ich gehe davon aus, dass diese Reihe fortgesetzt werden soll, aber ich bin daran nicht interessiert.

Aus Interesse habe ich gerade noch die Rezensionen bei Amazon  gelesen und dabei gesehen, dass die Meinungen über dieses Buch sehr auseinander gehen..... Vielleicht ein Grund es doch zu lesen?


Donnerstag, 18. Mai 2017

frisches Frühlingsgrün


Endlich ist es draußen wieder grün und alles blüht. Da kam mir dieser Superduo-Mix gerade recht für ein passendes Schmuckstück. Diese Ketten in Herringbone-Technik lassen sich schnell arbeiten und sin doch sehr wirkungsvoll. Deshalb habe ich mir auch von diesen Mixen noch weitere gegönnt.

Und damit beteilige ich mich heute bei RUMS ( http://rundumsweib.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.



Dienstag, 9. Mai 2017

schon verschenkt


Ohrringe sind als Geschenke immer gern gesehen. Dieses Paar habe ich an eine liebe Bekannte verschenkt.


Die kleinen Lampwork beads stammen wieder einmal aus der Werkstatt von Heidi. ( http://meinsonnentagebuch.blogspot.de/ )

Samstag, 6. Mai 2017

Buchvorstellung: "Tanz in die Freiheit" von Susanne Betz


Gestern Abend habe ich dieses Buch beendet. Und meine Vorstellung für euch beginnt wie immer mit dem Klappentext:

1791: Die Geschwister Eleonore und Felix langweilen sich im provinziellen und intriganten Weimar. Ihr Vater ist ein adeliger Hofbeamter, die Mutter eine exzentrische Mathematikerin und ihr Nachbar der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe. Die Sturmgewitter der Französischen Revolution flackern in Form von Gerüchten, Schriften und Besuchern aus dem fernen Frankreich ins kleine Herzogtum und befeuern den Freiheitsdrang der Geschwister. Als ihre Mutter stirbt, nimmt das Leben eine dramatische Wende: In ihrem Testament verfügte diese, dass Eleonore und Felix einen Koffer voller mathematischer Berechnungen zu einem geheimnisvollen Monsieur Schwartz nach Paris bringen müssen, dort erst sollen sie ihr Erbe erhalten. Die Geschwister brechen auf. In Paris lernen sie nicht nur eine weltoffene und libertine Stadt kennen, hier bebt noch immer die Revolution ...

Dieser Klappentext hat mich sehr angesprochen. Ich lese ja immer wieder gerne historische Romane, aber einen der in diesem Zeitraum spielt hatte ich vorher noch nicht.

Eleonore und ihr jüngerer Bruder Felix leben in Weimar. Eleonores  Leben besteht aus langweiligen Besuchen bei der Patentante, Stunden am Stickrahmen und ein bisschen Klatsch und Tratsch über ihren Nachbarn, den Geheimrat Goethe und seiner Geliebten Christiane Vulpius. Als Christiane Vulpius in das Nachbarhaus einzieht entsteht eine heimliche Freundschaft zwischen Eleonore und ihr. Christiane zeigt ihr eine andere Welt, in der Menschen in Armut leben und Eleonore macht es sich zur Aufgabe, heimlich Lebensmittel aus den Speisekammern zu stehlen um sie im Armenviertel der Stadt zu verteilen. Gleichzeitig verlobt sie sich auch mit einem jungen Adligen und die Hochzeitsvorbereitungen beginnen.

Da stirbt vollkommen unerwartet die Mutter der beiden. Sie hatte ihr Leben sehr zurückgezogen in ihrem Schlafzimmer verbracht und über mathematischen Formeln gebrütet. In ihrem Testament verfügt sie, dass ihre beiden Kinder nach Paris reisen sollen, um ihre Forschungen einem ominösen Dr. Schwartz zu übergeben, der ihnen im Gegenzug ihr Erbe, ein stattliches Vermögen, zugänglich machen soll.

Also machen sich die beiden auf den Weg und kommen in Paris nicht nur räumlich in einer vollkommen anderen Welt an. In Paris tobt die Revolution. Die Suche nach Dr. Schwartz gestaltet sich nicht ganz einfach und so tauchen die beiden ein, in das leichte Pariser Leben und lassen sich von den neuen Freiheiten verzaubern. Die Mode ist viel freizügiger. Eleonore befreit sich von den Einschnürungen ihres Mieders und auch Perücken gehören hier der Vergangenheit an. Ihr Bruder Felix kann in dieser Stadt auch viel freier mit seiner Homosexualität leben (ein interessantes Thema, gerade in dieser Zeit) . Und so haben die beiden es nicht eilig nach Weimar zurückzukehren. Sie finden dann auch einen Bekannten des Dr. Schwartz und über diese Verbindung wird den Geschwistern dann auch ihr Erbe ausbezahlt. Inzwischen sind die beiden aber so an das Leben in der Stadt gewohnt, dass sie die Rückreise immer noch nicht antreten wollen..... Eleonore lernt die Liebe kennen...

In diesem wunderbar gelungenen Roman von Susanne Betz begleitet man  die Geschwister auf ihrer Reise, aber in erster Linie taucht man ein in das Geschehen in Paris. Als Leser fühlt man sich ganz hautnah dabei und lernt Persönlichkeiten wie Danton und Robespierre kennen.  Man erlebt die Leichtigkeit und die Aufbruchstimmung, aber auch die Hetze gegen die Adligen, die Guillotine ist täglich im Einsatz.....

Diesen zeitgeschichtlich hervorragend recherchierten sehr lebendigen Roman kann ich euch nur empfehlen.

Donnerstag, 4. Mai 2017

buntes Kaleidoskop


Den Kaleidoskop Anhänger habe ich euch vor einiger Zeit schon mal in zarten Pastelltönen gezeigt. Diesmal habe ich mich für eine dunklere Variante entschieden.


Die Anleitung für diesen Anhänger ist hier ( http://beadsforstyle.blogspot.de/2016/04/anhanger-kaleidoskop-freebie.html ) frei erhältlich. Diesmal habe ich mich für ein sattes Pink in Kombination mit schwarz uns zest entschieden. Die Kette dazu ist gehäkelt.


Und damit beteilige ich mich heute bei RUMS ( http://rundumsweib.blogspot.de/ ). Schaut doch mal vorbei.